Splash! 17 - Megaloh Und 257ers Kommen Nach Ferropolis!


Kategorie: Splash! Festival
geschrieben von: Splash! Festival geschrieben am: 28.03.2014 um: 16:05 Uhr
 Wer jetzt noch keine Karte ins HipHop-Paradies an der Pinnwand hängen hat, darf sich also völlig zurecht in den Arsch beißen. Oder die tatsächlich letzte Chance nutzen, die es noch gibt: Am 03.04. ist splash! Day, und den Termin sollten sich alle Nachzügler, Verpeiler und Late Adopter hinter die Ohren schreiben. 2.000 zusätzliche Tickets konnten wir noch locker machen, und die gibt's nur an besagtem Termin käuflich zu erwerben (maximal 2 Tickets pro Besteller!). Und nur hier. Wer da nicht zulangt, verpasst schlicht und ergreifend das Festival des Jahres. Und damit natürlich auch folgende Acts.

Megaloh

Mit seinem letztjährigen Erfolgsalbum "Endlich unendlich" hat es der Hüne aus Moabit endlich geschafft. Nun weiß man nämlich auch außerhalb eingeschworener Fan-Zirkel: Megaloh ist einer der besten Rapper des Landes. Und das nicht nur, weil er sich in puncto Technik und Songwriting nur noch an den allergrößten Künstlern des hiesigen Games messen lassen muss und mit "Dr. Cooper" einen Boombap-Evergreen geschaffen hat, der in x Coverversionen und Remixen durchs Netz geistert. Sondern vor allem deswegen, weil er schlicht und ergreifend ein Vollblut-MC ist: Gib Mega ein Mic und er wird zum Nukleus des Geschehens - egal, wer da noch mit auf der Bühne stehen mag. Klar, dass wir so eine Live-Maschine unbedingt in Ferropolis dabei haben wollen, mit einer ganz besonderen Show.

257ers

Auf dem splash! gibt's eigentlich alles, was man für eine gelungene 257ers-Sause so braucht: Alkohol, Mikros und feierwütige Menschen. Den Alkohol, um die 257ers und die feierwütigen Menschen zu bespaßen, die Mikros, um die feierwütigen Menschen mit Rap über Alkohol zu bespaßen, die feierwütigen Menschen, um die 257ers zu bespaßen - und so weiter und so prost. Jedenfalls verspricht der splash!-Gig der Essener Rap-Truppe um Keule, Mike und Shneezin ein ziemlich spaßiges Gelage zu werden - und genau deswegen haben wir die Jungs auch wieder eingeladen. Läckmiamarsh.

Isaiah Rashad 

TDE machen wirklich alles richtig: Erst Kendrick, dann Schoolboy - und jetzt Isaiah Rashad. Mit seiner unfassbar dopen EP "Cilvia Demo" hat er eben erst klar gemacht, dass man von ihm in Zukunft Großes zu erwarten hat. Und dass er live auch was kann, davon überzeugen wir uns im Juli in Ferropolis. Wir erwarten nichts anderes als Top Dawg Entertainment.

Sylabil Spill

"Steine & Zwiebeln", so der Titel des aktuellen Albums von Sylabil Spill. Was ungefähr so viel bedeutet wie: Backpfeifen oder Ohrfeigen, du kannst es dir aussuchen. Spill macht in seiner Musik bekanntermaßen keine Gefangenen, ihm geht es vor allem um die sportliche Auseinandersetzung mit wacken MCs. Obwohl, eigentlich um deren völlige Zerstörung. Dass er diese Kunst nicht nur auf Vinyl beherrscht, sondern auch gern mal eine Cypher oder Bühne zertrampelt, weiß jeder, der den Radira schon mal in Aktion gesehen hat. Und genau das erwarten wir von ihm auch in Ferropolis. Freunde? Nein. Natürlich nicht.

Raf Camora & Chakuza

Für die Fans der beiden Exil-Österreicher ist das nicht weniger als eine Traumkollabo: Hier der Stahlstadtjunge mit der rauen Stimme, dort das Wiener Allroundtalent mit den besten Melodien im Game - und fertig ist "Zodiak", das vermutlich beste Kollaboalbum der jüngeren Deutschrap-Geschichte. Klar, dass wir das auch gerne auf dem splash! Vorgestellt bekommen wollen.

Hiob & Dilemma

Apokalypse war gestern: "Kapitalismus Jetzt!" heißt das neue Album der beiden Brüder im Geiste Hiob und Morlockk Dilemma. Und das hat es wieder einmal in sich: Staubiger Retro-Sci-Fi-Sound, vielsilbige, intelligente und bitterböse Lyrik - kurz gesagt: wieder mal ein Meisterwerk. Und da die zwei erwiesenermaßen Live-Maschinen vor dem Herrn sind (versucht mal, so einen Text ohne Backup derart ins Mikro zu stanzen wie die beiden das regelmäßig tun), mussten wir sie auch nach Ferropolis einladen. Abrissmus jetzt!

Foreign Beggars

Hören wir den Namen Foreign Beggars, ist die erste Assoziation: Abriss. Denn genau so einen haben die Briten mit der Boombap/Dubstep-Schizophrenie in Ferropolis schon einmal abgeliefert - manch einer schwärmt noch heute davon, wie damals vor der Bühne einer der wüstesten Moshpits entstand, die das splash! jemals gesehen haben. Seit ihrem letzten Besuch bei uns haben sie nicht nur weltweit Shows für Deadmau5 eröffnet, sondern vor allem auch ein neues Album namens "I Am Legion" unter die Leute gebracht - man darf also durchaus ein Update des legendären Abrisses erwarten.

Genetikk DJ-Team

Letztes Jahr haben Genetikk zu ihrem Auftritt auf der Seebühne kurzerhand das halbe Publikum maskiert und ihren völlig überlaufenen Gig am Strand auch visuell zu einem der großen Highlights des Festivals avancieren lassen. Wer noch Pappgesichter vom letzten Jahr übrig hat, der kann sich gern erneut maskieren, denn die Durchstarter aus Saarbrücken werden auch dieses Jahr mit von der Partie sein und als Genetikk DJ-Team die Party rocken. Hakuna Matata.

Delfonic

Wenn jemand im Berliner Club Gretchen als Resident-DJ arbeitet, dann kann man sich auf jeden Fall sicher sein: So einer hat Musikgeschmack. Und den wird Delfonic im Juli auch nach Ferropolis mitbringen.

JAW

Was Alben angeht, hat man von Doktor Jotta zugegebenermaßen schon länger nichts Neues mehr vernehmen können. "Täter-Opfer-Ausgleich" von 2010 ist der letzte offizielle Eintrag in seiner Diskografie - was in seinem Fall aber nicht viel zu sagen hat. Denn mit seiner misanthropischen, eindringlichen Lyrik hat sich JAW über die Jahre eine Fanbase erspielt, die treuer kaum sein könnte. Wie das eben so ist, wenn man Musik macht, die etwas bedeutet. Und da sein letzter, damals wahnsinnig gefeierter splash!-Auftritt nun auch eine Weile her ist, wollten wir JAW dieses Jahr unbedingt dabei haben. Wer weiß, vielleicht gibt's ja auch neue Musik.

End of The Weak

Eine gute Tradition wird auch dieses Jahr auf dem splash! weitergeführt: Das weltweit stattfindende Freestyle-Turnier End of The Weak macht auch 2014 wieder Halt in Ferropolis und bietet feinste Competition für alle, die vor allem den spontanen Reim zu schätzen wissen.

Lunice

Wer in den letzten Jahren mal feiern war, der wird mit hundertprozentiger Sicherheit seinen Arsch schon mal zur Musik von Lunice bewegt haben: Zusammen mit Hudson Mohawke bildet er nämlich die Trap-Supergroup TNGHT, die bekanntermaßen beinah im Alleingang dafür gesorgt haben, dass Trap den Party-Stellenwert erlangte, den es immer noch hat. Man kann sich also vorstellen, was Lunice in Ferropolis abziehen wird. Genau, Abriss.

Ta-Ku

Einflüsse: Dilla, Hudmo, Dwele, Baauer. Wer sich nicht vorstellen kann, was für eine Musik dieser RBMA-Absolvent aus dem australischen Perth macht, der sollte mit dieser Info eigentlich bestens bedient sein. Genau, Ta-Ku macht dope Beats mit Geschmack und Kante. Und das mittlerweile nicht mehr nur für sich im Kinderzimmer, sondern als Remixer für ganz viele andere Menschen mit Geschmack: Chet Faker oder Flume on the one hand, Justin Timberlake on the other hand. Dope halt.

Olexesh

Nach seinem Mixtape "Authentic Athletic" legte der Darmstädter Olexesh jüngst noch einen obendrauf: "Nu Eta Da" heißt sein Albumdebüt über das 385i-Label von Celo & Abdi, und das zeigt ganz deutlich die Ambition des ukrainischen Energiebündels: Dieser Typ will was reißen. Und dazu bedient er sich nicht etwa irgendwelcher ins Straßenimage passenden Lügengeschichten, sondern erzählt das, was er sieht und erlebt hat. Eine erfrischende neue Stimme im deutschen Straßenrap - und für Action auf der Bühne sorgt der Ivan Drago des Rap obendrein. Nächster Halt Ferropolis.

Trapmasters

Viel weiß man nicht über die Trapmasters, das stimmt schon. Aber uns und den begeisterten Partygängern reicht eigentlich folgende Info: Der Name ist Programm. Es wird also Bass und vor allem auf die Fresse geben - und genau das brauchen wir im nächtlichen Ferropolis. Wir sehen uns in Ferropolis!
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