Splash! 15 - Weitere Acts Bestätigt!


Kategorie: Splash! Festival
geschrieben von: Splash! Festival geschrieben am: 07.02.2012 um: 09:12 Uhr
- so macht ein Festival bestimmt eher wenig Freude. Es ist also durchaus sinnvoll, dass das beste HipHop-Festival der Welt im sonnigen, heißen Juli stattfindet, genauer gesagt am Wochenende vom 6. bis 8. Juli. Damit unser 15. Jubiläum wieder so ein unvergessliches HipHop-Fest wird wie das letztjährige splash!, laufen die Vorbereitungen auch schon mitten im Winter auf Hochtouren - und nach Kool Savas, Wiz Khalifa, Mac Miller und Co können wir euch heute ein paar weitere spannende Acts für den sommerlichen Abriss in Ferropolis bestätigen:


De La Soul

Eigentlich muss man diese drei Herren keinem HipHop-Fan mehr vorstellen: Die aufgrund ihrer positiven und bunten Rap-Interpretation anno dazumal als Hippies geschmähten Posdnuos, Trugoy und Maseo aus Long Island, New York sind mittlerweile schlicht und ergreifend lebende Legenden in diesem Spiel. Und fahren dementsprechend einen Hitkatalog auf, der sich gewaschen hat: "Me, Myself & I", "Ring Ring Ring (Ha Ha Hey)", "Stakes Is High", "Ooh" and the list goes on - kaum eine Crew hat so viele Klassiker aus so verschiedenen Rap-Epochen auf dem Kerbholz. Und vielleicht bringen sie ja auch frische Musik von den gerüchtehalber bald anstehenden neuen Projekten mit.


Kraftklub

Die Jungs von Kraftklub schreibt man "Mit K" und sie wollen nicht nach Berlin. Ersteres hat sich trotz entsprechenden Albumtitels noch nicht überall rumgesprochen, Letzteres ist hingegen völlig nachvollziehbar: Schließlich ist es von ihrer Heimatstadt Chemnitz nur ein Katzensprung nach Ferropolis, wo die Band schon seit ihrer Gründung vor drei Jahren jeden Sommer quasi ein Heimspiel auf dem splash!. hat. Obwohl, mit so einem Nummer-eins-Album im Gepäck dürfte inzwischen ganz Deutschland ein Heimspiel sein. Wir freuen uns jedenfalls drauf, wie Kraftklub mit ihrer Mischung aus Indierock und Rap die Kräne mal wieder zum Wackeln bringen werden.


A$AP Rocky

Er ist wohl einer der spannendsten Newcomer der aktuellen Spielzeit: A$AP Rocky aus Harlem. Weed, Hustensaft, merkwürdig vertrippte Beats und Swag ohne Ende, so präsentierte sich der 23-jährige auf seinem Mixtape "LiveLoveA$AP" und löste damit einen Hype aus, der selbst heutzutage seinesgleichen sucht. Und das ganz zurecht, der junge Rakim Mayers ist nämlich nicht nur ein cooler Hund, sondern kann richtig gut rappen. Bei dem Namen klingelt was? Ja, seine Eltern haben ihn wirklich nach dem großen Rakim benannt - in weiser Voraussicht.


Nneka

"Soul Is Heavy" - aber hallo. Wer Nneka schon mal live erlebt hat, weiß, wie viel Soul die kleine Sängerin mit der großen Stimme mit auf die Bühne bringt. Aufgewachsen in Nigeria und mit 18 Jahren nach Hamburg umgezogen, hat sie zusammen mit dem Hamburger Producer Farhot eine ganz eigene, so emotionale wie kraftvolle Soulmusik entwickelt, die vor allem live ihre ganze Power entfaltet - und davon wird man sich erfreulicherweise im Juli auch in Ferropolis überzeugen können.


Major Lazer

Angeblich ist ja M.I.A. schuld, dass sich die beiden DJ- und Produzentenwunder Diplo und Switch anno dazumal über den Weg liefen. Hat sie gut gemacht, die Dame. Denn ansonsten wäre es vielleicht nie dazu gekommen, dass die zwei ihre Vorliebe für Dancehall und artverwandte Tanzmusik in ein gemeinsames Projekt kanalisierten und damit seither allenthalben für Bass und gute Laune sorgen. Was die beiden auf dem splash! 15 veranstalten werden? Abriss. Was denn sonst.


Kollegah & Favorite

Sechs Jahre ist es nun her, dass Kollegah seinen sagenumwobenen ersten splash!-Gig hinlegte - bekanntermaßen vermasselten damals kleinere technische Missverständnisse einen allzu bosshaften Auftritt. Aber wie gesagt, das war anno dazumal. Mittlerweile spielt Kollegah ohne Wenn und Aber in der ersten Liga, sein letztes Album "Bossaura" stieg auf einen souveränen Platz fünf der Charts ein. Die Live-Qualitäten seines Selfmade-Kollegen Favorite hingegen standen noch nie zur Debatte, der Essener Rap-Harlekin hat bislang noch jede Crowd zum Ausrasten gebracht. Und das werden die beiden zusammen auch in Ferropolis tun. Ohne Missverständnisse.


Raf 3.0

Er ist definitiv einen Schritt weiter: Letztes Jahr überzeugte das Wiener/Berliner Allroundtalent noch als Raf Camora auf der Bühne im Samoa Tent - nun ist er Raf 3.0. Was das zu bedeuten hat? Ein bisschen weniger Rap, mehr Gesang, Reggae-Einflüsse und ein rundum erneuerter, futuristischer Sound, der nicht nur hierzulande seinesgleichen sucht. Und dass der junge Mann seinen Job auch live mehr als beherrscht, hat er 2011 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dieses Jahr freuen wir uns auf die Version 3.0.


Olson

Früher beinhaltete sein Alias noch den Nachnamen "Rough" - der ist jetzt jedoch weg. Denn Olson hat sich sichtlich weiterentwickelt: Er sieht auf dem Cover seiner neuen EP "40213" nicht nur ein wenig anders aus, er hat vor allem seine Musik verändert; diese ist mutiger und moderner geworden und überschreitet hier und da auch mal die engen Genregrenzen. Seinen emotionalen Texten ist der Düsseldorfer jedoch treu geblieben - und seiner live äußerst energischen Vortragsweise natürlich auch.


Skream

Wer mit dieser irren Wobwob-Musik was anfangen kann, der kennt diesen jungen Mann hier: Skream hat als Produzent das mittlerweile weltweit beliebte Genre Dubstep entscheidend geprägt und ist in diesem Spiel mit den imperativen Basskonstruktionen nach wie vor ganz vorn mit dabei - klar, dass so einer auch unbedingt mal ein splash!-Zelt zum Wackeln bringen muss...


P Money

P Money ist nicht nur ein respektierter und äußerst fähiger Grime-MC: Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen aus dem Londoner Grime-Paralleluniversum ist er auch in Dubstep-Kreisen ein gern gesehener Gast am Mikro und versteht es dementsprechend, eine party- und basslüsterne Wobwob-Crowd in Grund und Boden zu rappen. Nachzuprüfen natürlich auf dem splash! 15.


Wir sehen uns in Ferropolis!


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