Open Air Konzert [freitag 07. Juni]


Kategorie: Festival Contre Le Racisme
geschrieben von: Festival Contre Le Racisme geschrieben am: 09.05.2013 um: 16:58 Uhr

Das Open-Air-Konzert findet am Freitag, den 07. Juni ab 15 Uhr im Welfengarten hinter dem Hauptgebäude der Universität Hannover statt. Es spielen Bands aus verschiedenen Stilrichtungen. Einen politischen Hntergrund haben alle Bands, die wir für Euch nach Hannover geholt haben.
Wie immer haben wir versucht, eine musikalisch möglichst bunte Mischung zusammenzustellen, um für alle von Euch etwas dabei zu haben! Des Weiteren stellen sich verschiedene kritische und antirassistische Gruppen an ihren Ständen vor. Dazu gibt es verschiedene Leckereien (vegan, vegetarisch) und Getränke. Den Timetable für dieses Jahr werdet ihr ein paar Tage vor dem Festival hier in unserem Blog finden.
Dieses Jahr treten beim Festival folgende Bands und KünstlerInnen auf:

Grossstadtgeflüster
Lafftrak
Ego vs. Emo
Mordslärm

Datum: Freitag 07. Juni, 15.00 - 23.00 Uhr
Ort: Welfengarten

Grossstadtgeflüster


Sie werden auf dem Punkfestival im Pott ganz genauso abgefeiert wie auf der Vernissage in Berlin-Mitte. Jen Bender, Raphael Schalz und Chriz Falk müssen sich niemandem anpassen, weil sie ihre Musik selbst schreiben und ihre Platten komplett in Eigenregie produzieren. Grossstadtgeflüster schicken uns auf einen wilden Ritt durch Elektro, NDW, Rock, Rave und Experimental-oder hätte man nur ein Wort dafür:

Über-Drüber-Pop.
Hätte man einen ganzen Satz, um das umtriebige Berliner Trio zu beschreiben, dann wäre es vielleicht dieser: Grossstadtgeflüster sind unartige Hippies 2.0 mit großer Klappe und einer Liveshow, die kratzt, beißt, johlt, schnurrt und genüsslich in den Allerwertesten tritt. Nach zehn Bandjahren, drei Studio-Alben und Hunderten von Konzerten präsentieren die durchgeknallten Tausendsassas ihr brandneues Album:

"Oh, ein Reh!".

Die hochunterhaltsamen Texte und tanzbaren Beats sind geblieben, werden auf den dreizehn neuen Songs allerdings bis zum Anschlag gefahren. Genres werden lustvoll aufgerissen, um beim nächsten Lied energisch wieder zugeschlagen zu werden. In Sachen Schublade haben GSGF es sich tatsächlich nie leicht
gemacht, denn Freigeist war ihnen schon immer wichtiger als Zeitgeist. Sie machen uns neugierig, locken uns aus der Komfortzone und lassen uns gegen die Wand fahren-aber nicht ohne den Airbag vorher mit Zuckerwatte und bunten Luftschlangen gefüllt zu haben.

"Irgendwo und irgendwann trifft man sowieso den Sensenmann- und dann denkt man bestimmt nicht: ?Oh, ich war zu selten im Büro!'" Düsen

Auf Oh, ein Reh!" sind ein paar aufgekratzte Soundexperimente hemmungslos ausufernden Hymnen gewichen und das Textpendel schlägt tendenziell vom Gegen-Schlechte-Dinge-Sein der Vorgänger gen Für-Gute-Dinge-Sein aus. "Oh, ein Reh!" ist eine gut gelaunte Aphorismen-Schleuder, die nachdenklichen
Weltschmerz in herrlich zynische Strophen verwandelt und komplexe Überlebensstrategien in griffige Refrains verpackt. Falls GSGF jemals eine Daseinsberechtigung nötig hatten, dann ist es der maßlose Spaß, den man der kleinen großen Frontfrau Jen und ihren Mitstreitern auf diesem Album besonders anhört.

"Wir haben ein Riesenrad ab, das völlig durchdreht. Wir knutschen alles ab, was uns dabei im Weg steht. Wir sind ein bisschen drauf und auch ein bisschen dran, die Welt zu retten, aber damit fangen wir später an." Konfetti und Yeah!

Nein, Grossstadtgeflüster sind bestimmt nicht die richtige Band, um jemandem zu ihrer Musik an einem romantischen Ort einen zärtlichen Antrag zu machen. Aber würden alle Menschen GSGF hören, gäbe es wahrscheinlich überall romantische Orte, an denen sich alle gleichzeitig spontan heiraten wollen würden.

Grossstadtgeflüster sind Sängerin Jen Bender, Keyboarder Raphael Schalz und Schlagzeuger Chriz Falk-ihr neues Album erscheint am 7. Juni auf Four Music und wird danach ohne Ende live gespielt.

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Lafftrak


"Als Soundtrack zu ihren Abenteuern liefern Lafftrak einen eigenwilligen 8-Bit Sound mit Synthies und Samples, dabei gelingt das Kunststück, aus dem naturgemäß stumpf-repititiven Videospiel-Tunes absolut mitreißende Melodien zu zaubern, die dank ihres Hardcore-Fundaments nie Gefahr laufen, im Kitsch zu ertrinken."
(OX-Fanzine #107)

"Ihre Songs noch immer mit reichlich ironischen Samples aufgepeppt, entwickeln sich Lafftrak mittlerweile zu wahren Songakrobaten. [...] Die rock-typischen Instrumente harmonieren mit dem entfachten 8bit-Kreuzfeuer und verleihen den Songs, die nunmehr auch als solche mit Wiedererkennungswert funktionieren, eine treibende Dynamik. Das macht Spaß zuzuhören..." (Gerdas Tanzcafé 01/2013)

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Ego vs. Emo


Ego Vs Emo ist eine musikalische Fusion aus elektronischer Musik mit Live - Geige, Saxophon und Drums. Gewichtige Bässe und treibende Breakbeats werden umspielt von bald leichtfüßigen, bald melancholisch-geheimnisvollen, bald düsteren Melodien; minutiöse Arrangements wechseln sich ab mit verspielten Improvisationen; technoide Schwere und folkloristische Leichtigkeit werden eins.
Die drei Musiker und der Tontechniker schaffen auf der Bühne eine mitreißende Atmosphäre zwischen Clubästhetik und Liveshow, der stete Puls elektronischer Musik in Verbindung mit der Lebendigkeit einer Liveband machen ihre Shows zu einem Erlebnis, das Publikum unterschiedlichster Prägung in unterschiedlichsten Kontexten zu begeistern vermag.
Dies konnte die 2011 gegründete Band in ihrer noch jungen Geschichte bei zahlreichen Shows in Deutschland und einer Tour in England vielfach unter Beweis stellen.

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Mordslärm


Er herrscht in unserer Gesellschaft, im Beruf, in der Politik, in der Liebe - überall scheint jeder nur noch mit der Wahrung seiner Interressen beschäftigt zu sein; der Kopf platzt!
6 Protagonisten setzen sich gegen jedwede Fremdbestimmung zur Wehr. Mit fettem Captain-Future-Rock und ehrlichen deutschen Texten. Mordslaerm entstand - aus der Ruhe der Kreativität.
Mordslaerm hat seine 2. EP"Leben noch viel Lauter" produziert und ist bereit die Bühne wiederzuerobern.

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