Planet Emily


Name: Planet Emily
Herkunft: 31855 Aerzen / Hannover, Deutschland
Genre: Deutsch Rock
Weitere Genre: Pop - Deutsch-Punk
Homepage: Planet Emily
Demo Songs: Planet Emily
Kategorie: Band
Videos:
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Planet Emily, Produkt Fact

Wow! Nicht gecastet, und trotzdem besser als jede gecastete Band! Das geht nicht, meinen Sie? Wir sagen: Doch, es geht, und das sogar auf exquisite Art und Weise! Uns liegt nämlich ein Album vor, dem niemand mit herkömmlicher Chuzpe das Feuer unterm Hintern rauben kann. Mal ganz salopp ausgesprochen. Im Raume deutschsprachigen Rocks dürfte es schwierig werden, Planet Emily das Wasser zu reichen, das Quartett aus dem Raum Hannover zieht mit seinem Debüt ganz neue Grenzlinien, derart selbstverständliche Texte nämlich hat schon reichlich lange niemand mehr unters Volk gebracht.
Dabei wildern die Niedersachsen nicht etwa bloß charmant im Revier der Liebe und Triebe, sondern denken auch vorsichtig über Tellerränder hinaus. Natürlich und auch zum Glück tun sie dies nicht etwa pädagogisch, sondern eher ein bisschen flapsig, so wie man das kurz vor oder kurz nach dem Abitur eben tut. Das zeitigt nicht etwa düstere Intro-Version, sondern eher schon leicht pessimistische Ahnungen einer Generation, die nach ihrem Platz noch sucht und ihre Bestimmung auch längst noch nicht gefunden hat.
Zwölf Lieder, die nur gelegentlich das bekannte Muster „Indie-Rock mit tief hängender Gitarre“ erfüllen, meist aber auf sehr eigenen und noch gar nicht ausgetretenen Pfaden wandeln. Man muss sich nur einmal das bedrohliche Intro von „Wunderjahre“ anhören, dass sich fast anhört wie die Rückkehr von Deep Purple, nur eben ganz ohne alte Männer. Stattdessen die Stimme von Carolin Schmieding, die von zärtlichen Vokalisen bis zur gesungenen Standpauke reicht. „Ich finde es ja immer besonders reizvoll“, so Songwriter Lennart Baetge, „wenn ein Lied über Brüche verfügt, wenn er etwa fröhlich anfängt und sich am Ende ein paar dunkle Löcher auftun. Oder umgekehrt.“ Genau das ist es, was die vermeintlich in erster Linie partytaugliche Musik von Planet Emily erst beim zweiten oder dritten Hören ihre ganze Wirkung entfaltet.
Auch das Produzententeam hat hier vorbildliche Arbeit geleistet. Kompakt und meist unter Hochdruck steht der Sound, trotzdem bleibt Mut zur Lücke, ohne die jeder Popsong halt doch irgendwann langweilig wird – meist viel schneller als gedacht. Und schon mit ihrem Album zeigen Planet Emily auf ihre größte Leidenschaft und den besten Platz, um ihre Songs zu hören: Man wünscht sich unwillkürlich auf ein Konzert des quirligen Quartetts. Und wenn man kurz die Augen schließt, ist man fast schon im Saal.


Infos für Veranstalter

Original-Artikel aus www.Rockszene.de (Andreas Haug v.25.09.2009) Der Text wurde an den markierten Stellen gekürzt. Wegen Zeichenlimit.

Vor etwa zwei Jahren wurde man erstmals auf die Band aufmerksam, …... Nach der Single „One Night Stand“, die schon vor einigen Wochen positiv aufhorchen ließ, kommt nun der Longplayer der jungen Band aus Hannover. ........Was die Qualität der meisten Songs angeht, die vorzügliche Qualität der meisten Produktionen auf dem Album, brauchen Planet Emily überhaupt keine Vergleiche zu den so genannten Großen der Branche zu scheuen, eigentlich verbieten sich diese Vergleiche von vornherein. Warum? Weil Planet Emily augenscheinlich variabler und abwechslungsreicher unterwegs sind als viele arrivierte Bands des Genres, sich mit dieser Platte noch einige Optionen offen lassen, wohin die Reise im weiten Feld des deutschsprachigen Rock und Pop nun letztlich gehen wird. Von jugendlich-frechen und spritzigen Power-Pop-Rock-Songs bis hin zu sensiblen, ausgefuchsten Pop-Balladen ist die Bandbreite der Kompositionen recht groß. ......Die Band klingt eher „major“ als „indie“, was wohl auch bei der Platzierung .....beabsichtigt sein dürfte.

Das Album „10000 Volt“ erschließt sich dann auch weniger als ein typisches Debüt von vier jungen (Nachwuchs-) Musikern, sondern als erstaunlich reifes und ausgefeiltes Werk. ......

Songs wie „One Night Stand“, „10000 Volt“, „Wunderjahre“ oder „Nr.1“ haben Hitpotenzial, das kann man sich neben den arrivierten Namen locker in der Heavy-Rotation der gängigen Radiosender vorstellen, ..... Statt sich über untere Klassen, dritte oder zweite Liga über Jahre hochzuarbeiten, steigen Planet Emily mit diesem Album gleich in die erste Liga ein. .....dass sie gleich mal ein paar Klassen überspringen dürfen.

.... Man kann Pop-Rock rumpelig bolzen oder ästhetisch mit kleinen, feinen Details in Szene setzen. Planet Emily gehören, zu den Ästheten. Neben professioneller, geschmackvoller Gitarrenarbeit, einschließlich atemberaubender Soli, hört man in Songs wie „Wunderjahre“ eine erstaunlich gut eingespielte und musikalisch sehr reife Rhythmusgruppe grooven, ..... Die Abstimmung zwischen Schlagzeug, Bass und Akustikgitarre, das feinmotorische Handwerk bekommt man auf diesem Niveau anderswo oft nur von Musikern geliefert, die schon einige Jahre Erfahrung auf dem Buckel haben, sich nicht selten auch als professionelle Session-oder Studiomusiker verdingen.

Und da blättern wir doch mal im Booklet, ob da Hinweise auf Gastmusiker, so genannte Credits, zu finden sind. Man blättert und blättert, aber siehe da: Fehlanzeige! „10000 Volt“ und Planet Emily sind Caro (Gesang), Timo (Bass), Lennart (Gitarre) und Daniela (Schlagzeug).

Hut ab oder Chapeau, wie der Franzose sagen würde. Wenn Planet Emily das hohe Niveau dieses Albums auch so auf die Bühne bringen, dann stehen die Zeichen für die nahe Zukunft auf Sturm. Liebe Konzertbesucher, ihr solltet euch wetterfest kleiden und gut festhalten…


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