Peat


Name: Peat
Herkunft: Berlin, Deutschland
Genre: Rap
Weitere Genre: Experimentell - Hip Hop
Homepage: Peat
Demo Songs: Peat
Kategorie: Band
Videos:
Video 1
Video 2
Video 3
Peat

Lieder über Furcht, Selbstwahrnehmung und das Leben als solches schreiben, ist oftmals eine diffizile Arbeit – insbesondere auf Deutsch, wo der Grat zwischen explizitem Kitsch und unverständlicher Verkopftheit schmal zu sein scheint. Für den 22-jährigen Artist Peat stellt dieser Umstand jedoch kein Hindernis dar. Nur selten sind seine Werke das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. Ein Album von Peat fordert mehr als beiläufiges Zuhören.
Mehrfaches Überdenken und Interpretieren des Gesagten führt in seinem Fall nicht immer zu einer eindeutigen Erkenntnis – und das muss es auch gar nicht, um zu wirken.

Bereits im Kindesalter sammelt der in Aachen geborene Künstler erste Erfahrungen in der selbstständigen Produktion von audiovisuellen Projekten. Während Peat in seinem Kinderzimmer Kurzfilme fabriziert und auf YouTube veröffentlicht, wissen Gleichaltrige noch nicht einmal von der Existenz des Internets. Diese Leidenschaft öffnet ihm als 13-Jähriger auch die Türen zur deutschen Online-Battlerapszene. Viele Jahre treibt er sich dort umher, experimentiert mit verschiedenen Rap- und Produktionstechniken – bereits damals arbeitet er am liebsten vollkommen autonom und frei von den Einschränkungen anderer. Der Sieg im Videobattleturnier (VBT) 2018 wirkt zunächst wie der Karriere-Höhepunkt des damals gerade einmal 18-jährigen Rappers. Aber Peat will mehr – mehr als nur Battles, mehr als nur Rap.

Im März 2020 erscheint aus dem Nichts das Debütalbum »Weit Weit Weg«. Mit diesem Release setzt Peat sich selbst auf die Karte eines kaum zu definierenden Untergrund-Subgenres – emotionaler, ergreifender und experimentierfreudiger, als Battlerap-Zeiten erwarten ließen, debütiert Peat auf zehn Songs mit einem besonders beklemmenden Unterton. Schon hier beweist er, dass er die Erfahrungen der letzten Jahre zu nutzen weiß: Sowohl Instrumentals als auch Musikvideos produziert er eigenverantwortlich und beweist damit einen unermesslichen Willen nach kreativer Selbstverwirklichung. Die Zeit der einfachen Rap-Beats und Punchlines ist an dieser Stelle vorbei, es geht um mehr. Mehr Gefühle, mehr Chaos, mehr Kunst.

Mit der Veröffentlichung seines zweiten Albums »Das Fest« löst Peat sich weiter aus vormalig fest definierten Genres und geht den nächsten Schritt in eine musikalische Welt, die sich zwischen aggressiven Rap-Beats und melancholischen Gesängen nicht auf eine Seite stellen möchte. Durch die versierte Kombination von mehrschichtigen, ausgetüftelten Lyrics, dem entsprechenden Sounddesign seiner unverkennbaren Instrumentals und den atmosphärischen Musikvideos, fertigt er jedes Mal aufs Neue audiovisuelle Gesamtkunstwerke, die sich gegenseitig ergänzen und meist erst als Ganzes ihre volle Wirkung entfalten. Die höchste Priorität eines jeden Werkes besteht dabei darin, möglichst viel Spielraum für Interpretationen zu ermöglichen, der die individuellen Lebensrealitäten der Zuhörer:innen abbildet.


Infos für Veranstalter

Solo-Shows 20 - 40 Minuten, eigene DJ kommt mit, keine besonderen technischen Voraussetzungen. Übernachtungsmöglichkeiten idR außerhalb Berlin und NRW benötigt, auf Absprache aber auch Übernachtung auf eigene Kosten.


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