Red Strict Area


Name: Red Strict Area
Herkunft: 10243 Berlin, Deutschland
Genre: Indie Rock
Weitere Genre: Experimentell - Alternative
Homepage: Red Strict Area
Demo Songs: Red Strict Area
Kategorie: Band
Bild: Bild von Red Strict Area
Videos:
Video 1
Video 2
Red Strict Area

Bei dem Bandnamen vermuten wir zunächst eine rotzige Punk-Combo aus dem Hamburger Kiez. Aber weitgefehlt, denn die vier Rotdistrikter kommen nicht von der Reeperbahn, sondern direkt aus der Hauptstadt und machen alles, nur keinen Punk. Viel eher geht’s hier progressiv und sphärisch zur Sache, wird mit reichlich Effekten die Grenze zwischen Post- und Art-Rock, zwischen Mogwai und Muse ausgelotet. Kopfmusik und hehre Ziele also, der sich die Jungs da verschrieben haben. Und durchweg nicht zu hoch gegriffen: Das Demo enthält zwar nur drei Tracks, die aber hieven die Messlatte auf ein Level, dem nur erfahrene Frickler gewachsen sind. Eine gelungene Kür, finden wir. Applauslevel: 7

Heimat: red-strict-area.de


Text: Roy Fabian, Maik Werther
http://sallys.net/Musik/Platten/Detail/134087/Red-Strict-Area,Demo/


Infos für Veranstalter

Ihr Name ließe sich freilich mit dem Schlagwort „Rotlichtviertel“ übersetzen. Doch hinter RED STRICT AREA versteckt sich keineswegs ein anrüchiger Stadtteil, sondern eine vierköpfige Berliner Band, die sich seit 2007 im kollektiven Schaffensprozess befindet.
Und das Ergebnis darf sich sehen oder vielmehr hören lassen: Mal ebnet da ein gewaltiges Gitarrensoundbett der melancholische Stimme von Sänger Patrick Kuhn den Pfad zum Grande Finale. Mal untermalt die Rhythmus-Fraktion der Newcomer dominierend die ausgefeilten Songs.
Sei es nun eine verspielte Soundtüftelei oder die Liebe zum Detail – RED STRICT AREA verstehen ihr Handwerk und bieten grandiose Momente, die an Größen wie Editors, White Lies oder den Black Rebel Motor Cycle Club erinnern. Gerade auf der Bühne, wo die vier augenscheinlich individuellen Musiker eine kraftvolle Einheit bilden, läuft die Band spielerisch zu einer bemerkenswerten Hochform auf, die an emotionaler Intensität und instrumentaler Raffinesse nichts vermissen lässt.
Sie selbst betiteln ihre Musik als experimentell. In der Tat offenbart die Band ihr Gespür für einen durchdachten Sound, der immer wieder neue Klangmuster entstehen lässt. Ihren Liedern verleihen sie dabei immer wieder einen melodischen Charakter, der nicht selten ins Sphärische und Hymnische willkommen entgleitet. Die englischsprachigen Stücke werden dabei mal poetisch, mal direkt und geradeaus intoniert.
Für eine deutsche Indieband ist RED STRICT AREA zumindest der hierzulande produzierten Werke um Welten voraus. Sie sind keine Band für ein One-Hit-Wonder. Vielmehr ist ihre Musik konzeptionell angelegt. Einen redlichen Namen müssen sie sich in der Tat erst noch erspielen, doch dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, wann die Lieder der Band in den entsprechenden Radiostationen laufen werden und vielleicht sogar zum nächsten „großen Ding“ hierzulande erkoren werden.

Autor: Marcus Klose (freier Redakteur aus Berlin)


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