Folkival 2018 - Das Programm

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Donnerstag

18 Uhr Folkkneipe mit großer Session (alle Musiker sind herzlich willkommen - Instrumente mitbringen!)

Freitag

18:30 Stout
Ihr Programm reicht von lauten, rauen Pub-Songs über gefühlvoll arrangierte Balladen bis hin zu mitreißenden Tune-Sets. Dabei gelingt es den Zweien stets, sowohl den Gassenhauern als auch den weniger bekannten Stücken ihre eigene Note zu verleihen und sie frisch und neu erklingen zu lassen. Oder um es mit den Worten von Celticrock.de zu sagen: „Auch den abgenudelten Kneipennummern können Stout durch frische Herangehensweisen etwas Neues abgewinnen.“ Durch die vielfältige Instrumentierung in allen Kombinationen zweier Gitarren, dem Tenor-Banjo, der Mandoline und dem Knopfakkordeon aber vor allem mit ihren beiden charakteristischen, harmonierenden Stimmen erzeugen Stout! einen überraschend breiten Klang. Was herauskommt ist Folk der auf Traditionen setzt, aber zeitgleich durch die kreativen Arrangements und frischen Ideen der zwei jungen Musiker neu auflebt. Zusammen mit ihrer starken Bühnenpräsenz, ihrem energiegeladenen, vor Freude sprühenden Spiel und jeder Menge Humor sind Stout! bereit, ihr Publikum im Sturm zu erobern. Beide sind schon seit ihrer frühen Jugend Musiker mit Leib und Seele und haben schon lange vor Stout! Band- und Bühnenerfahrung gesammelt. Auf vielen Workshops, Sessions und Konzerten haben sie von den Szene-Größen gelernt und ihr Wissen und Können laufend erweitert. Kennen gelernt haben sie sich beim Irish folk and Celtic Music Festival in Balve. Dort haben sie schnell bemerkt, dass sie dieselben Songs und Tunes mögen und beschlossen, ihre Talente fortan zusammenzulegen. Seitdem bauen sie ihr Repertoire stetig aus und begeistern auf zahlreichen Konzerten in ganz Deutschland das Publikum.

20:30 The Krusty Moors
The Krusty Moors spielen seit 19 Jahren ihre spannende Mischung aus traditionellen Folksongs aus Irland, England, Schottland und auch Amerika. Eine Prise Bluegrass und Swing vermischt mit anderen Einflüssen wie Country oder Rock zusammen mit einer Riesen Portion Spielfreude gehören zu ihrem Gute-Laune-Rezept. Ob auf großer Bühne oder in kleinem Rahmen, ob unplugged oder mit Strom, ob drinnen oder Open Air: Traditioneller FolkRock, stimmungsvolle Fiddle tunes, Coversongs und auch eigene Stücke vermitteln dem Publikum immer das Gefühl in einem echten Irish Pub auf der grünen Insel zu sein!

22:30 Brogues
Der Celtic Rock Circus ist unterwegs! Nun ist wieder alles klar für die Live-Bühnen dieser Welt. Im Grunde irisch, aber vor allem rockig-fetzig, erledigen die 6 Musiker aus den „Thüringer Highlands“ in ihrer Show genau das, was sie in ihrer Ankündigung versprechen : Irish Songs and more … und genau dieses „more“ charakterisiert auch die Musik der Band. Die Brogues pflegen einerseits die Traditionen des Irish Folk, andererseits entwickeln sie ihn weiter, konfrontieren ihn mit modernen Rockelementen und servieren das Ganze mit so viel Spaß, dass selbst überzeugte Partymuffel die Tanzwut bekommen. Man sagt, sie verarbeiten ermattete oder ungeschliffene Edelsteine der Musik und lassen sie in neuem Glanz erstrahlen. Somit kann man alles, was man über Irish Folk zu wissen glaubte, vergessen!

Samstag

17:30 Ship Under Sail
Folkmusik erzählt Geschichten, mit und ohne Worte, seien es die tragischen Liebesgeschichten romantischer Balladen, die hüpfenden Mehrzeiler von Jigs und Reels oder der Seemannsgarn der Shanties. Im englischen Rhyming-Slang wird für "Tale" (Erzählung) die Phrase "Ship under Sail" eingesetzt und diesem Motto getreu haben sich fünf deutsche Folkies zusammengetan, um ihre Musik Bände sprechen zu lassen. Steffen Gabriel an den Flutes und Franzi Müller am Akkordeon bieten mit virtuosem Instrumentalspiel geballte Tune-Power, während Hans Eckert, Johannes Single und Sebastian Barwinek Stimmbänder und Saiteninstrumente zum Klingen bringen. Gemeinsam steuern sie ihre Folk-Fregatte durch bekanntes und weniger bekanntes Fahrwasser und umschiffen dabei behutsam die Klischeeklippen keltischer Folklore, um das Publikum mit mehrstimmigem Gesang und vielschichtigen Arrangements in fremde Gewässer zu entführen.

18:30 Trasnú
Trasnú ist eine Folk-Band und spielt hauptsächlich traditionellen Irish & Scottish Folk, oft aber auch Musik aus anderen Ecken Europas und der Welt. Der Name Trasnú kommt aus dem irisch-gälischen und bedeutet "überqueren", "Brückenschlag", "Verbindung" oder "Schnittmenge" - alles Worte, die die Musik treffend beschreiben. Dabei hat die Band nicht den Anspruch, alles hundertprozentig traditionell wiederzugeben, denn Musik soll - auch von den Musikern - gelebt werden und seit je her haben Musiker ihre persönlichen Erlebnisse, Stile und Einflüsse mit den traditionell überlieferten Melodien und Liedern verwoben, wodurch sich jedwede Tradition in einem konsequenten Weiterentwicklungsprozess befindet - und da macht Trasnú keine Ausnahme!
So wirkt manch traditionelle Melodie plötzlich wie frisch aus den Charts, und umgekehrt - die drei Musikerhaben keine Berührungsängste und scheuen sich nicht, mit Klischees und Stereotypen zu brechen und den Zuhörer mit höchst unerwarteten Arrangements und musikalischen Späßen zu überraschen.

19:45 An Rinn
Seit 1993 sind An Rinn unterwegs. Doch auch schon davor blickten die Musiker bereits auf viele unterschiedliche musikalische Erfahrungen zurück. Es überrascht also nicht, dass dieser vielfältige musikalische Background in die Musik An Rinn's eingeflossen ist und die Band dabei einen unverwechselbaren Sound entwickelt hat. Als großartige Liveband nehmen An Rinn ihre Zuhörer mit auf musikalische Reisen zwischen Irland, Schottland, Dänemark und dem Bluegrass-Country der USA und begeistern nicht zuletzt auch als A Capella-Formation. Folkgrößen wie Hamish Imlach, IainMackintosh, Si Kahn oder Linde Nyland haben An Rinn mit gemeinsamen Auftritten gewürdigt. Nationale wie internationale Folkmagazine haben voll des Lobes über die Band berichtet und auch finden sich Songs von An Rinn in den regelmäßigen Programm der Folkradiostationen zwischen Amerika und Skandinavien.

21:15 Iontach
„Iontach" ist irisch und heißt „wunderbar / hervorragend" und bisweilen auch „eigenartig / merkwürdig". Heimische und internationale Pressestimmen beschreiben die konzertante Musik der irisch-britisch- deutschen Formation jedoch eindeutig im erst genannten Sinne. Die im Jahre 2003 gegründete Band besteht aus den drei renommierten Musikerpersönlichkeiten Siobhán Kennedy (IRL), Nick Wiseman-Ellis (GB) und Jens Kommnick (D), die in dieser Zusammensetzung seit 2016 gemeinsam musizieren. Die abwechslungsreiche Mischung aus sensiblem, mehrstimmigem Harmoniegesang einerseits und feinen Arrangements schwungvoller Tanzmusik und lyrischer Melodien andererseits macht die Gruppe zu einer Ausnahmeerscheinung. Zudem gehört sie durch den großen Umfang ihres eingesetzten Instrumentariums (Flöten, Geigen, Akkordeon, Concertina, Gitarre, Bouzouki, Cello, Piano) und durch ihre sympathische und humorvolle Bühnenpräsentation zu den beliebtesten Formationen der Irisch-Traditionellen Musikszene.
Erfolgreiche Konzertreisen führte das Trio bereits durch ganz Deutschland, sowie nach Frankreich, Niederlande, Luxemburg, Italien, Österreich und die Schweiz. Das größte deutsche Fachmagazin „Folker!" kürte Iontachs CD-Produktion „The Half Gate" (2004) mit dem Prädikat „Die Besondere" und nominierte sie damit zur „Folker-CD des Jahres". Andere euphorische Pressestimmen aus den USA (Dirty Linen), England (fRoots), und Irland („Irish Music Magazine", „Irish Times", „Hot Press") folgten auf dem Fuße. Im September 2007 erschien Iontachs zweite CD - „Jiggin’ It“ - , die erneut positive Kritikerreaktionen auslöste und wurde gefolgt von dem beliebten Weihnachtsalbum „Iontach celebrates Christmas - The Flight of the Wren“ (2008). Im Jahr 2011 nahm Iontach eine gemeinsame - und gefeierte - CD mit der legendären deutschen Folk-Kabarett-Gruppe "Liederjan" auf, auf der irische und deutsche Folkloreeinflüsse zu einer originellen Einheit zusammenfließen. 2016 erschien ihr 4. Album "a new journey", das abermals Fans und Kritiker begeisterte.

22:45 Bachelors Walk
Der Bandname ist der berühmten Dubliner Flanierzeile entliehen. Hier gilt das Motto: sehen und gesehen werden. Hier trifft man sich nach Feierabend, hier wird der erste Drink gekippt, hier heckt man Pläne für die Nacht aus und hier läuft so manch heißer Flirt. Genau die richtige Atmosphäre, die das ausmacht, was der Rest der Welt an Irland so schätzt. Geselliges Pubfeeling und lässiger Umgang mit dem Begriff Zeit. Und die vier in Ehren ergrauten Bachelors haben die Geheimformel, wie man mittels Musik verzaubert, die Zeit für ein paar Stunden still stehen läßt und die Zuhörer auf die grüne Insel entführt. Und manchmal geht das musikalische "Kidnapping" sogar noch viel weiter. Nach Australien, Amerika oder Deutschland. Also überall dorthin wo Iren leben und wo Lieder über den irischen "way of life" in der Fremde entstehen. Davon können die Bachelors, die sich vor langer Zeit in Stuttgart niedergelassen haben, selber ein Lied singen. Und sie singen es nicht nur. Sie schreiben das eine oder andere Lied auch selbst.Obwohl man unter dem Namen "Junggesellen" firmiert, ist man der großen Liebe - der irischen Tradition - all die Jahre weitgehendst treu geblieben. Und weil die Bachelors so dufte Typen sind, nimmt sie ihnen kleine Seitensprünge in Richtung Country-Western, Rock oder sogar Comedy nicht krumm. Die Sprüche zwischendurch sind allein schon das Eintrittsgeld wert und würden manchem Kabarettisten zur Ehre gereichen. Nach einem Bachelors Walk Konzert geht man immer bester Laune nach Hause. Brennende Handflächen und Muskelkater in den Beinen sind garantiert. Denn bei heftig abgehenden Jigs & Reels kann man mitklatschen bis einem die Hände glühen. Und bei dem Tune "Dingel Regatta", der zum Kultstück der Fangemeinde geworden ist, übt sich das Publikum jedes Mal kräftig im Kniebeugen. Wieso, wird hier nicht verraten.