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Uwe Felchle Project


Name: Uwe Felchle Project
Herkunft: 1080 Wien, Oesterreich
Genre: Funk
Weitere Genre: Soul - Jazz
Homepage: Uwe Felchle Project
Myspace: Uwe Felchle Project
Kategorie: Band
Bild: Bild von Uwe Felchle Project
Videos:
Video 1
Video 2
Uwe Felchle Project

Uwe Felchle Project – Green Funk
Do, 02.02.2012 - 17:25
Jazz/Improvisierte Musik
Artikel/Berichte
Ein wirklich ungemein erfrischendes und schon lange nicht mehr in dieser hohen Qualität gehörtes Lehrstück in Sachen Funk ist es geworden, das Solo-Debüt „Green Funk“ (7Jazz) des in Wien lebenden Stuttgarter Bassisten Uwe Felchle. Erstklassig produziert warten die insgesamt vierzehn überaus spannend arrangierten und sofort zündenden Songs mit wunderbarsten Melodiebögen auf, die vom ersten Moment an in den Ohren hängen bleiben. Wiederholungen oder Ausfälle sind auf der CD keine zu finden. Einzig, was alle Tracks verbindet, ist dieser unnachahmliche und ungemein ansteckend wirkende Groove, der schlicht und einfach nur zum Abtanzen einlädt. So mitreißend hat Funk schon lange nicht mehr geklungen.
Wiewohl sein Name hierzulande noch nicht wirklich geläufig ist, hat Uwe Felchle in seiner inzwischen langjährigen Karriere bereits mit zahlreichen internationalen Größen wie etwa Frank Fahrian, DJ Tomekk und Gloria Estefan zusammengearbeitet. Erfahrungen hat er also schon mehr als genug gesammelt, und er versteht diese auch in sein Soloprojekt vortrefflich einzubringen. Er weiß einfach, wie man es anstellt, dass ein Song wirklich funktioniert. Zum überwiegenden Teil alle Instrumente selbst eingespielt, wandelt der gebürtige Stuttgarter auf einem klanglichen Pfad, der in tief in die siebziger Jahre zurückführt, in eine Zeit, in der Leute wie James Brown oder Sly Stone das Zepter in den Hitparaden geschwungen haben. Der Bassist beweist, dass Retro doch auch noch sehr unterhaltsam sein kann.
Die Stücke von Uwe Felchle strotzen nur so vor Ideenreichtum, Abwechslung und vor allem Energie. Um irgendwelche Genregrenzen schert sich der inzwischen in Wien beheimatete Musiker nicht. Vielmehr wird von ihm ein Stil zelebriert, der Einflüsse aus unterschiedlichsten Richtungen und Musikepochen in Einklang bringt. So reicht das Repertoire ausgehend vom traditionellen Sound des Funk über Soul, Fusion und Jazz bis hin zum Pop. Trotz der nicht von der Hand zu weisenden Komplexität der Kompositionen finden die technisch anspruchsvollen Stücke dann doch schon nach kurzer Zeit ihren Weg in die Ohren der HörerInnen.
Perfekt abgerundet wird das Bild von erstklassigen Gastmusikern, die durch ihr Zutun, sei es nun im instrumentalen (Dean Brown, Phunkyman Eaton, Nikola Stanoseviv, Thomas Hechenberger, Adam Holzman, Rainer Scheithauer) oder gesanglichen (Hubert Tubbs, Markus Carr, Tony Tone, Blair Darby) Bereich, den Gesamtsound um weitere spannende Facetten erweitern.
„Green Funk“ macht einfach Spaß, berührt es doch Kopf und Seele gleichermaßen. Bleibt zu hoffen, dass man von diesem Künstler auch hierzulande noch einiges zu hören bekommt. Woran, liefert er auch in Zukunft so starke Alben ab, eigentlich kein Zweifel besteht. (mt)


Infos für Veranstalter

Uwe Felchle dishes up a heaping helping of greasy funk on his debut solo project “Green Funk”. Felchle’s name may not be one you are familiar with, but this Austrian bassists has been paying his dues for years, playing his first gig at age 6. Playing most of the instruments as well as providing vocals on the album Felchle proves that he is truly a multi-instrumentalist with a fresh approach to writing and a keen sense of arrangement. His deep, fat, funky tone propels the album with tasteful grooves and singing melodies.
It is hard to listen to any of the 14 tracks without wanting to get up and dance. “Bob Do Neva Stop” has a catchy groove that will stick with you all day long, while Felchle’s melodic lines in “Can You Feel the Funk” and “Dean’s Gone” provide a perfect harmony for his vocals. Demonstrating a mastery of his instrument, “The Rockstar Song” seemingly pays homage to Les Claypool, while “West Side Hotel Blues” is more of a nod to Marcus Miller.
I’ll admit it took me a couple of listens to truly get into this album, but once I did, it is hard to stop listening to. Felchle does a superb job exploring jazz, fusion, and funk stylings all the while maintaining a distinctively funky stream of consciousness.


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